Ereignisse & Texte:
Sämtliche Ereignisse wurden redaktionell überarbeitet, in mehreren Durchgängen: erst gegen Kargheit und wörtliche Wiederholung, dann gegen den Erzähler, der seine Pointen erklärt. Schlusssätze wie "Du hast gewonnen, aber du bist ein Monster" sind gestrichen oder durch eine Reaktion ersetzt - das Urteil fällt wieder der Spieler. Optionen und Auswirkungen sind unverändert.
Das Tagebuch am Feierabend erzählt vom Tag statt von den Erfolgen: ob es früh brannte oder erst nach zwei kippte, wie viele Tassen es gebraucht hat, wer heute anders über einen denkt als heute Morgen. Zuletzt benutzte Sätze werden übersprungen - Wiederholungen sind selten geworden.
Auftakte und Formulierungen klingen nicht mehr nach Schablone: Baukasten-Sätze wie "plötzlich", "Du hast X, aber Y" oder "Du fühlst dich ..." stehen nur noch dort, wo sie eine Figur oder eine Pointe tragen.
Anzeige & Layout:
Die Auswahl-Buttons verraten nicht mehr vorab, was eine Option bedeutet. Beschriftungen im Etiketten-Stil ("Lüge: ...", "Auflegen (Angst)", "Tech-Lösung: ...") sind auf das umgestellt, was Müller tut oder sagt.
Im Rucksack öffnen sich die Gegenstands-Beschreibungen jetzt auch per Fingertipp - wichtig am Handy und auf dem Steam Deck. Ein Tipp zeigt, ein zweiter benutzt.
Bilder stehen beim Öffnen sofort da: Porträts, Gegenstände und Trophäen werden beim Start vorgeladen.
Im Messenger sind die Handlungs-Knöpfe kürzer ("[Chat stummschalten]" statt "[System: Chat stummschalten]"), und Chats mit bekannten Figuren zeigen ihr Porträt statt der Initiale - in Gruppen-Chats sogar pro Nachricht.
Die Erzähltexte stehen nicht mehr in Anführungszeichen. Die Hülle behauptete einen Sprecher, den es nicht gibt; wörtliche Rede ist ohnehin im Text markiert.
Fehlerkorrekturen:
Die geleakte Kündigungsliste lässt sich jetzt wie jede andere Mail löschen und ignorieren.
Im Gruppen-Chat der Kollegen wirkt die Ruf-Strafe fürs Ignorieren der Lästerei jetzt wie vorgesehen.
Die Tastenbelegung zeigt zuverlässig, welche Taste schon vergeben oder reserviert ist.
Die Ausrede wird pro Ereignis gezogen statt bei jedem Öffnen des Fensters - der Vorrat ließ sich vorher folgenlos durchblättern.
Anruf-Knopf und Ticket-Zähler warnen jetzt bei derselben Zahl: ab acht.
Im Archiv schimmerte hinter freigestellten Gegenständen das Symbol durch, und im Rucksack ragten die Beschreibungen auf schmalen Bildschirmen über den Rand. Beides behoben.
Das Tagebuch verschluckt keine Begegnungen mehr, wenn ein Tag mehrere hergab.
"Auf Standard zurücksetzen" aktualisiert jetzt auch die sichtbaren Schalter.
Escape war eine Hintertür an Entscheidungen vorbei: Über der Weiterspielen-Frage, der Tageswahl und offenen Mails öffnete es das Menü darüber - ein Klick konnte dort den angebotenen Tag verwerfen. Geschlossen.
Das "…"-Abzeichen an Antworten verspricht nur noch dann ein Weiterreden, wenn tatsächlich ein Gesprächsknoten folgt.
Spielstand exportieren und importieren funktioniert wieder, über das Startfenster wie über die Einstellungen.
Am Handy scrollte die Seite hinter gestapelten Fenstern, sobald das obere geschlossen wurde.
Drei Mittags-Optionen verbrauchten ihren Gegenstand nicht (Energy Drink in der Sonne, Donut essen beziehungsweise verschenken). Jetzt kostet der Konsum, was der Text behauptet.
Schreib-, Grammatik- und Logikfehler in diversen Ereignissen behoben, darunter ein vermischtes Sprichwort und zweimal das falsche Geschlecht der Fremdscham.
